Kündigung

01. Juli 2019

Eine Kündigung muss immer schriftlich erfolgen – also in Briefform. E-Mail oder Fax genügen nicht. So sieht es das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in § 623 vor. Außerdem muss die Kündigung des Arbeitsvertrags immer mit vollem Namen unterschrieben werden.

Bevor Arbeitnehmer ihren Job wechseln, müssen Sie auch immer die richtige Kündigungsfrist einhalten. Das Gesetz (§ 622 BGB) sieht hier eine Kündigungsfrist von mindestens vier Wochen zum 15. eines Monats oder zum Monatsende vor. Für Mitarbeiter in der Probezeit gilt eine gesetzliche Kündigungsfrist von zwei Wochen.

Wie lange Ihre Kündigungsfrist tatsächlich ist, entnehmen Sie Ihrem Arbeitsvertrag bzw. dem Tarifvertrag. Oft werden auch Kündigungsfristen von drei Monaten zum Monatsende oder zum Quartalsende vereinbart.

Kündigung durch Arbeitgeber: Wie lange ist die Frist bei einer ordentlichen Kündigung?

Will der Arbeitgeber einem Mitarbeiter kündigen, muss er laut Gesetz die Beschäftigungszeit im Betrieb berücksichtigt. Dadurch kann sich die Kündigungsfrist verlängern – zum Vorteil der gekündigten Mitarbeiter. So bleibt mehr Zeit, eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Dauer des Arbeitsverhältnisses Kündigungsfrist
0 bis 6 Monate (Probezeit) 2 Wochen zu jedem beliebigen Tag
7 Monate bis 2 Jahre 4 Wochen zum 15. oder zum Ende des Kalendermonats
2 Jahre 1 Monat zum Ende des Kalendermonats
5 Jahre 2 Monate zum Ende des Kalendermonats
8 Jahre 3 Monate zum Ende des Kalendermonats
10 Jahre 4 Monate zum Ende des Kalendermonats
12 Jahre 5 Monate zum Ende des Kalendermonats
15 Jahre 6 Monate zum Ende des Kalendermonats
20 Jahre 7 Monate zum Ende des Kalendermonats
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